Agroforst Reallabor

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Region mit grünem Daumen

Der Niederrhein ist traditionell landwirtschaftlich geprägt. Der Anbau von Gemüse, Obst, Getreide, Zierpflanzen und die Viehhaltung prägen diese Region. Vieles von dem, was hier wächst und gedeiht, landet auf zahlreichen Tellern. Die Bedingungen zur Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln vor Ort sind gut. Und – wie überall auf der Welt − im Wandel: Beispielsweise immer wärmere und trockenere Sommer stellen die regionale Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung vor zunehmende Herausforderungen. Gemeinsam gilt es Antworten und Anpassungsstrategien zu entwickeln. Agroforstsysteme können hierzu beitragen.

In Agroforstsystemen werden Ackerbau oder Dauergrünland, mit oder ohne Tierhaltung, gemeinsam mit Gehölzen auf einer Fläche kombiniert und bewirtschaftet. Das hat viele positive Effekte: höhere Kultur- und Artenvielfalt, Erosions- und Wasserschutz, Schattenspender für erhöhtes Tierwohl, Kohlenstoffspeicherung, begünstigtes Mikroklima, höhere Flächenerträge. Gleichzeitig sind Agroforstsysteme komplexer in der Bewirtschaftung und erfordern Know-How.

Zusammen anpflanzen und ernten

In der Hochschule Rhein-Waal laufen die Fäden des Agroforst Reallabors zusammen. Ein eigenes kleines Agroforstsystem wurde auf dem Klever Campus, neben dem Tropischen Gewächshaus, angepflanzt. Der sogenannte „Tiny Agroforst“ bietet Studierenden einen Ort der Praxis und dient gleichzeitig zur Veranschaulichung für Besucher*innen. Teil des Agroforstsystems sind neben Bienen auch Hühner.

Das Agroforst Reallabor ist die Keimzelle, um die Agroforstwirtschaft gemeinsam mit Praxisbetrieben am Niederrhein noch weiter voranzubringen und einen nachhaltigen Beitrag zur Versorgung mit gesunden Lebensmitteln zu leisten. Ausprobieren, Daten sammeln und auswerten, Akteure vernetzen – das ist die Devise. In Kooperation mit Betrieben werden Demonstrationsflächen für verschiedene Agroforstsysteme am Niederrhein geschaffen und wissenschaftlich begleitet.

Agroforst gemeinsam in Kleve gestalten

PILOTPROJEKT IN DEN GALLEIEN

 

In Partnerschaft mit der Stadt Kleve und dem Landwirtschaftlichen Versuchszentrum Haus Riswick entwickelt das Agroforst Reallabor eine Agroforst-Demonstrationsfläche in Kleve. Bewirtschaftet wird die Ackerfläche durch Haus Riswick, gleichzeitig werden unser Team Agroforst Reallabor und die HSRW die Fläche für Forschung und Lehre nutzen. So soll unter anderem erforscht werden, wie Agroforstsysteme unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte gestaltet werden können. Die Fläche wird zudem Teilanlage der Landesgartenschau 2029.

Angelegt werden sieben Agroforststreifen mit Breiten von drei bis fünf Metern. Das Vorgewende und die Ackerflächen zwischen den Gehölzstreifen sind so strukturiert, dass weiterhin Arbeitsbreiten von 30 m berücksichtigt wurden und die Bewirtschaftung der Fläche wie bisher fortgeführt werden kann. Somit wird die Fläche als reales Vorbild für die Landwirtschaft gestaltet. Im Hinblick auf die Landesgartenschau werden neben Nutz- und Werthölzern wie Ahorn und Kulturbirne auch Sträucher für die Biodiversität und mit Zierwert gepflanzt.

Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein

Wir laden alle Praktiker*innen aus Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft herzlich zu unserem Agroforst-Praxisstammtisch ein. Hier tauschen wir uns in zwangloser Atmosphäre zu lokalen Agroforstinitiativen und -praktiken aus. Egal, ob Du bereits langjährige Erfahrung in der Agroforstwirtschaft hast oder gerade erst anfängst, wir heißen Dich herzlich willkommen.

Anmeldung zum Stammtisch per Mail an agroforst@hochschule-rhein-waal.de

Unsere Forschungsthemen

Obst- und Nussbäume in Agroforstsystemen

Der Klimawandel und häufigere Extremwetter wie Dürre stellen zentrale Herausforderungen für Landwirtschaft und Flächenbewirtschafter*innen dar. Es gilt Anpassungsmechanismen wie klimaresiliente Pflanzen und Früchte zu identifizieren. Äpfel wachsen am Niederrhein auf Streuobstwiesen, intensiven Obstplantagen und in fruchtbasierten modernen Agroforstsystemen. Ziel der Forschung ist es, pflanzenphysiologische Mechanismen und Indikatoren herauszuarbeiten, die in Apfelwurzeln zu einer größeren Trockentoleranz und Klimaresilienz führen. Verschiedene Apfelunterlagen werden miteinander verglichen. Hierzu wird ein Reallaboransatz verfolgt, bei dem unter realen Bedingungen mit Praxispartner*innen geforscht wird.

Praxis-zu-Praxis-Lernformate

Aus Perspektive der Transformationsforschung wird die Wissensweitergabe von Praxis zu Praxis rund um die Bewirtschaftung von Agroforstsystemen untersucht. Ein dafür initiiertes Format ist der Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein, der mehrmals im Jahr stattfindet. Im Fokus steht die Frage, inwiefern sogenannte Praxis-zu-Praxis-Lernformate zur Verbreitung von Agroforstsystemen in der Landwirtschaft sowie zur ökologisch-sozialen Resilienz landwirtschaftlicher Praxisnetzwerke beitragen.

Agroforstsysteme im Topfpflanzenbau

Der Gartenbau hat am Niederrhein eine große Bedeutung. Jedoch werden Topfpflanzen, ähnlich wie in der klassischen Landwirtschaft, auf großer Fläche in Monokultur produziert. Um die Strukturvielfalt zu erhöhen, wird eruiert, inwiefern Agroforst im Topfpflanzenbau umgesetzt werden kann.

Eine Möglichkeit stellen Versickerungsmulden dar, die zur Versickerung und Verdunstung von Wasser dienen, das durch Regen oder Bewässerung auf die Flächen fällt. Versickerungsmulden sind meist mit Gras begrünt; Gehölze sind nicht vorgesehen. Das Pflanzen von Gehölzen kann jedoch positive Effekte erzielen. Dazu zählen eine bessere Versickerungsleistung und das Filtern des Wassers durch die Durchwurzelung sowie das Aufbrechen von Winden, die Topfpflanzen verschieben können. Auch Tieren kann das Agroforst einen Rückzugsort bieten. Diese Effekte gilt es zu untersuchen.

Warum können Gehölze nicht auf den großen Produktionsflächen gepflanzt werden? Die Integration von Gehölzen in die eng aufeinander abgestimmten Produktionssysteme bringt Herausforderungen und regulatorische Hürden mit sich. Das Laub der Gehölze kann auf die Stellflächen fallen und die Qualität der Topfpflanzen senken, z. B. durch Fäulnis. Auch der Samenflug von Gehölzen spielt eine Rolle. Wenn Samen in Topfpflanzen keimen, müssen sie aufwändig entfernt werden. Auf den eng aufeinander abgestimmten Stellflächen werden außerdem Gießwagen zur Bewässerung eingesetzt, die eine Breite von bis zu 45 Metern aufweisen und keinen Raum für Gehölze lassen.

Tierhaltung im Agroforst

Die Weidehaltung gilt als Schlüsselelement tiergerechter Nutztierhaltung, da sie Tieren ermöglicht, arteigene Verhaltensweisen auszuleben – ein entscheidender Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden. Gleichzeitig steht die Weidewirtschaft vor Herausforderungen: Der Klimawandel führt zu extremeren Wetterbedingungen wie anhaltenden Hitzeperioden, langen Trockenphasen oder Starkregenereignissen. Diese beeinträchtigen nicht nur das Weidemanagement, sondern setzen Tiere vermehrt klimatischem Stress aus. Parallel dazu steigen die gesellschaftlichen Erwartungen an Haltungsformen, die ökologische Nachhaltigkeit mit artgerechten Lebensbedingungen verbinden. Vor diesem Spannungsfeld werden Agroforstsysteme als Lösungsansatz erforscht.

Im Fokus stehen Beobachtungen von kleinen Wiederkäuern wie Ziegen, Schafen sowie von Geflügel. Untersucht werden deren natürliche Verhaltensmuster, etwa Bewegungsprofile oder Indikatoren auf Hitze- und Kältestress. Agroforststrukturen wie Schattenplätze oder vielfältiges Futterangebot (z. B. durch Futterlaubhecken) bieten dabei nicht nur Schutz vor Extremwetter, sondern sollen auch arttypische Verhaltensweisen fördern. Zur Erfassung dieser Effekte wird auf Sensorik gesetzt: Ein autarkes Kamerasystem, Beschleunigungssensoren zur Aktivitätsmessung sowie Tierlokalisierungs- und Klimasensoren ermöglichen ein kontinuierliches Monitoring selbst unter herausfordernden Weidebedingungen wie Strom- und Internetabwesenheit sowie Witterung. Die gewonnenen Daten sollen Aufschluss darüber geben, wie agroforstliche Strukturen Tierverhalten und -wohlbefinden beeinflussen und zu resilienten, tiergerechten Weidesystemen führen können.

Wirtschaftliche Aspekte von Agroforst

Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung von Landwirt*innen, ein Agroforstsystem anzulegen, spielen die direkten Kosten für die Einführung und Aufrechterhaltung. Bisherige Studien zu diesem Thema zeigen, dass die direkten Kosten selbst bei ähnlichen Systemen sehr unterschiedlich sind. Um die Datenlage zu ergänzen und Kostentransparenz zu fördern, werden Daten zur Einführung von Agroforstsystemen am Niederrhein erhoben.

Die Vermarktung von Produkten aus Agroforstsystemen ist ein entscheidender Faktor als Einnahmequelle. Mögliche Produkte sind zum Beispiel Walnüsse, Äpfel, Energiehölzer oder Ziegenmilch. Ausgehend von einer Auswahl der Schlüsselprodukte am Niederrhein werden die Wertschöpfungsketten untersucht. Welche Vermarktungskanäle stehen zur Verfügung? Welche Präferenzen haben lokale Verbraucher*innen beim Kauf von frischen Lebensmitteln? Am Beispiel von potenziellen Agroforstsystemen und -produkten der Region werden diese Fragen untersucht.

Netzwerk

Aktuelles aus diesem Bereich

2. Mai 2024

Exkursion zu Nahrungswäldern: Organisiertes Chaos mit großer Biodiversität und breitem kulinarischen Ertrag

Am 2. Mai 2024 begab sich unser Agroforst Reallabor Team zusammen mit Studierenden und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Nordrhein-Westfalen e. V. auf eine Exkursion zu Nahrungswäldern in die Niederlande. Doch was genau ist ein Nahrungswald und wie wird er geschaffen?

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6. Mai 2024

Mit Froggi unterwegs am Niederrhein!

Mit unserem Froggi sind wir ab sofort flexibel unterwegs am Niederrhein. Herzlich willkommen im Team!

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13. Mai 2024

Walnuss-Agroforst: Neue Kooperation mit Familie Haartz vom Hof Birgel

Zu Beginn des Jahres pflanzten Pia Haartz und ihre Familie auf knapp zwei Hektar ein Walnuss-Agroforstsystem an - auch unser Agroforst Reallabor Team war dabei. Nun unterzeichnete Pia Haartz einen Kooperationsvertrag.

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27. Mai 2024

Praxisnahe Forschung: Auf der Suche nach dürreresistenteren Apfelunterlagen

Das Forschungsprojekt von Doktorandin Anna-Lea Ortmann und Masterstudentin Daiana Jambul zielt darauf ab, die Trockentoleranz von Apfelunterlagen, also das Wurzelwerk von Apfelbäumen, zu untersuchen.

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28. Mai 2024

Walnuss-Agroforst: Erfolgreiche Bachelorarbeit

In ihrer Bachelorarbeit entwickelte Isabelle Decher eine Marketingstrategie für ein vielversprechendes agroforstliches Produkt: Walnüsse.

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5. Juni 2024

Agroforst Sommerwoche an der Hochschule Rhein-Waal begeistert junge Köpfe durch Kinder-Uni

Unter der Leitung von Anna-Lea Ortmann, Doktorandin im Agroforst Reallabor des Projekts TransRegINT, erlebten Kinder zwischen 8 und 12 Jahren eine Einführung in die Welt der nachhaltigen Landwirtschaft.

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6. Juni 2024

Agroforstwoche: Bäume spielerisch kennenlernen

Baumrallye mit Studierenden im Forstgarten: Ausgestattet mit Lageplan und Abbildungen der Blätter der zu suchenden Bäume durchstreiften die Teams rund zweieinhalb Stunden den Klever Forstgarten.

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10. Juni 2024

Zwischen Walnüssen und Trüffeln: Exkursion in die Agroforstwirtschaft

Im Rahmen der Agroforstwoche lud das Team Agroforst Reallabor zu einer spannenden und lehrreichen Exkursion in den Walnuss-Agroforst von Pia Haartz vom Hof Birgel ein.

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13. Juni 2024

Agroforstwoche – Nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft erleben

Vom 3. bis 8. Juni fand an der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) erstmals die Agroforst Sommerwoche statt. In Vorlesungen, Workshops und Exkursionen wurde verschiedenen Gruppen das Konzept Agroforst nähergebracht.

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25. Juni 2024

Weißt Du was Du isst?

Die Woche der nachhaltigen Ernährung im DialogPunkt Kleve schloss am Abend des 21. Juni 2024 mit einer Verkostung von regionalen Produkten aus bestehenden bzw. in der Planung befindlichen Agroforstsystemen.

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12. August 2024

Politik trifft Agroforst – Stephan Wolters, MdL, besucht HSRW

Besuch von Stephan Wolters, CDU-Landtagsabgeordneter für den Kreis Kleve: Stellvertretend für unser Projekt erörterten Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters und Dr. Ana Kreter mit ihm Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich Agroforst.

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15. August 2024

Agroforst Stammtisch bietet Möglichkeit andere Stimmen zu hören

Rund 20 Teilnehmende erörtern Vor- und Nachteile von Agroforstsystemen beim zweiten Agroforststammtisch am Niederrhein.

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Peter Eßer
19. August 2024

Agroforst für Gänse – Der Gänsepeter aus Rommerskirchen

Das TransRegINT Agroforst Reallabor hat einen Kooperationsvertrag mit dem Gänsepeter aus Rommerskirchen geschlossen. Auf etwa fünf Hektar Gänsegrünland soll unter wissenschaftlicher Begleitung und Forschung ein Agroforst entstehen.

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9. September 2024

Agroforst-Netzwerk NRW in Kleve: Potenzial für regionale Agroforstprodukte

Jahrestreffen Agroforst-Netzwerk NRW: "Der Niederrhein kann zu einer Modellregion für das Agroforst-Netzwerk NRW werden"

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18. September 2024

Zusammen anpflanzen und ernten am Niederrhein

Seit dem Startschuss unseres Agroforst Reallabors im Sommer 2023 fand ein intensiver Austausch mit lokalen Akteur*innen statt. Daraus haben sich in der Zwischenzeit erste vertraglich geregelte Kooperationspartnerschaften ergeben.

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24. September 2024

Ein ‚dufter‘ Agroforst – Unser neuer Kooperationspartner Dercks Gartenbau

Ein Agroforstsystem im Topfpflanzenbau stellt gänzlich andere Voraussetzungen als übliche Agroforstsysteme. Eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen.

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Agroforst-Praxisstammtisch: Menschen stehen um Baum und sprechen.
14. Oktober 2024

Bunte Landschaft, bunte Gruppe beim 3. Agroforst Praxisstammtisch

Bei unserem Kooperationspartner Hof Birgel traf sich eine gemischte Gruppe Agroforst-interessierter Menschen für einen informativ-geselligen Austausch.

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18. November 2024

Klimawandel und seine Folgen? Perspektiven von Wetterexpertin und Agroforstpraktiker

Was ein Abend, was für mitreißende Redner*innen. Während sich Wettermoderatorin Claudia Kleinert über die Gelegenheit freute, im Hörsaal der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) einmal auf der Rednerseite stehen zu können, wurden die circa 280 Besucher*innen von zwei in ihrer Perspektive sehr unterschiedlichen Vorträgen zur Reflexion angeregt.

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26. November 2024

Agroforst für die Ziegen: Neue Kooperation mit dem Ziegenflüsterer aus Hanselaer

Einen Agroforst auf einer Ziegenwiese etablieren mag merkwürdig klingen. Denn Ziegen sind pflanzliche Allesfresser. Jelmer de Groot, Ziegenhalter aus Kalkar, möchte es trotzdem wagen. Unterstützt wird er vom Agroforst Reallabor des Projekts TransRegINT.

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4. Dezember 2024

Forschungskooperation am Monreberg

Die Esskastanie mag keine Staunässe. Ein Grund, weshalb man sie am Niederrhein längst nicht überall vorfindet. Im Rahmen einer Forschungskooperation unseres Agroforst Reallabors wurden im November 2024 elf Bäume auf dem Monreberg in Kalkar gepflanzt.

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6. Januar 2025

Spatenstich für das Pilotprojekt „Alleen 3“

Agroforst in den Galleien mit der HSRW auf dem Weg zur Landesgartenschau 2029 in Kleve.

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6. März 2025

Feldführung beim 5. Agroforst-Praxisstammtisch

Der fünfte Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein schaute hinter die Kulissen von Alleen 3 in Kleve – Praktiker*innen erörterten Gehölzpflege, Gehölzschutz und Bewässerung.

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27. März 2025

Forschung zu dürreresistenten Apfelunterlagen wird in Feldversuch überführt

Im Agroforst Reallabor werden nicht nur Agroforstsysteme angelegt und wissenschaftlich begleitet, sondern auch in einem Forschungsprojekt die Trockentoleranz und Vielfalt von Apfelunterlagen untersucht.

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9. Mai 2025

Agroforstverkostung – So reich ist die Region

Im Mai öffnete der DialogPunkt Xanten zum Thema Agroforst seine Türen. Anhand regionaler Produkte führte Dr. Ana Kreter in das Konzept ein.

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Studierende bei einer Exkursion zu Alleen 3 in Kleve
28. Mai 2025

Agroforst – mehr als Bäume auf dem Acker

Wenn sich ganze Studierendengruppen zur Agroforstversuchsfläche Alleen 3 in Kleve bewegen, Busse den Campus für Exkursionen verlassen und Professor*innen zum Gespräch auf die Science Bench einladen, dann ist Agroforst Sommerwoche an der Hochschule Rhein-Waal.

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Anlage des Agroforstsystem Alleen 3 mit der Schwanenburg Kleve im Hintergrund.
1. Juli 2025

Umwandlung von Ackerland in ein Agroforstsystem am Niederrhein

Was ist seit der ersten Pflanzphase im Januar 2025 auf der Agroforst-Demonstrationsfläche Alleen 3 in Kleve passiert? Hintergründe zur Etablierung einer – in vielfacher Hinsicht – besonderen Fläche.

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27. August 2025

Ein neues Agroforst beim Gänsepeter

Mit der Pflanzung von 625 Stecklingen in anderthalb Stunden entstand ein neues Pappel-Agroforst beim Gänsepeter in Rommerskirchen.

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Agroforst-Praxisstammtisch: Menschen stehen um Baum und sprechen.
27. Oktober 2025

Agroforst-Praxisstammtisch niederrhein vernetzt praktiker*innen und Interessierte

Beim Agroforst-Praxisstammtisch Niederrheint reffen sich alle zwei Monate freitagabends sich Praktiker*innen zum Austausch über Agroforstthemen. Im November bereits zum zehnten Mal.

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Veranstaltungen

Kühe auf der Weide

10. Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein

Datum: Uhrzeit: 14:30 Uhr - 18:30 Uhr Ort: Rouenhof, Sonsbecker Strasse 40, 47627 Kevelaer

Es wird das Thema Umwelt- und Gemeinwohlleistungen im Kontext aktueller Förder- und Finanzierungsoptionen diskutiert.

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Neun Personen unterhalten sich auf einer Streuobstwiese.

9. Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein

Datum: Uhrzeit: 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Ort: Hohe Mühle, 47589 Uedem

Auf einer Streuobstweide bei Uedem stellt der LiKK e.V. (Landschaftspflege im Kreis Kleve) sich und seine Arbeit vor.

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8. Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein

Datum: Uhrzeit: 18:00 Uhr Ort: Kölner Straße 2, 41569 Rommerskirchen/Ramrath

Peter, Renate und Sebastian Eßer berichten von der Gänsehaltung im Agroforst.

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Agroforst-Praxisstammtisch: Menschen stehen um Baum und sprechen.

7. Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein

Datum: Uhrzeit: 18:00 Uhr Ort: Nimweger Straße 41, 47559 Kranenburg

Der siebte Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein findet auf Hof Richtersgut statt.

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Prof. Dr. Jens Gebauer, Florian Gaisrucker und Christoph Bors auf der Science Bench Kleve.

Science Bench Kleve

Datum: Uhrzeit: 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Ort: Minoritenplatz, Kleve

Platz nehmen, Fragen stellen, Nachhaltigkeit verstehen – Die Science Bench in Kleve.

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Hörsaalfeeling: „Soils in agroforestry and their biological resources“

Datum: Uhrzeit: 12:15 Uhr - 14:45 Uhr Ort: Campus Kleve, Gebäude 1 EG Raum 005

Prof. Dr. Florian Wichern öffnet seine Vorlesung zur Bodenkunde in Agroforstsystemen an der Hochschule Rhein-Waal für interessierte Bürger*innen.

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Hörsaalfeeling: „Introduction to agroforestry“

Datum: Uhrzeit: 10:15 Uhr - 12:45 Uhr Ort: Campus Kleve, Tropenhaus

Prof. Dr. Jens Gebauer öffnet seine Vorlesung zur Einführung in Agroforst an der Hochschule Rhein-Waal für interessierte Bürger*innen.

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„Taste of Niederrhein“ – Agroforstprodukte vom Niederrhein

Datum: Uhrzeit: 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Ort: Hagenbuschstraße 6, 46509 Xanten

Ausgebucht!

Lokal, nachhaltig, lecker: Vorstellung und Verkostung von regionalen Agroforst-Produkten.

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Der Boden unter unseren Füßen: Besuch von STREUOBSTWIESEN

Datum: Uhrzeit: 11:00 Uhr - 16:00 Uhr Ort: Hochstraße 40, 47546 Neulouisendorf

Agroforst-Bodenkurs – Besuch von Böden in Streuobstwiesen

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Team Agroforst Reallabor

  • Alle
  • Transformationsprojekte

Dr. Ana Kreter

02821 80673 9950

Anna-Lea Ortmann

02821 80673 9951
Jannis Menne

Jannis Menne

02821 80673 9750

Samuel Lemmen

02821 80673 9914

Prof. Dr. habil. Jens Gebauer

02821 80673 218

Prof. Dr. Florian Wichern

02821 80673 234

Prof. Dr. Steffi Wiedemann

02821 80673 307
Linus Lang

Linus Lang

Krishna Dineshbhai Kanani

Portraitfoto von Nada Irfan

Nada Irfan

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