Im vierten Semester des Studiengangs International Business and Management, B.A. bietet Prof. Dr. Marina Gregorić den Studierenden der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) ihre erworbenen Kenntnisse in einem praktischen Studierendenprojekt anzuwenden. Dieses Studierendenprojekt, bei dem in den beiden Kursen „Digital Marketing” und „International Marketing and Brand Management” an einer realen Forschungsfrage und Forschungszielen für ein Unternehmen gearbeitet wird, ist ein Beleg für die akademischen Fähigkeiten und praktischen Fertigkeiten der Studierenden. Die Studierenden haben die Chance, an Projekten teilzunehmen, bei denen sie theoretisches Wissen anwenden und zur Lösung realer Probleme der Branche beitragen konnten. „Unsere Studierenden erhalten Einblicke in tatsächliche Unternehmensabläufe, lernen die lokale Wirtschaft kennen und entwickeln kreative Lösungen“, freut sich Prof. Dr. Marina Gregorić über diese Win-win-Situation. Im Gegenzug profitieren die Unternehmen in der Region von kostenloser Marketingberatung: „Als Professorin für Marketing unterstütze ich dieses Format, das die guten Beziehungen zwischen unserer Hochschule und der regionalen Wirtschaft fördert, sehr gerne”, so Prof. Dr. Marina Gregorić.
Ein traditionsreiches Unternehmen sucht neue digitale Wege im Marketing

Für das Studentenprojekt dieses Semesters wandte sich Julia Roelofsen, unsere Innovationsmanagerin für Wirtschaft, an das in Kleve ansässige Unternehmen Hermsen. Das mittelständische B2B-Unternehmen, ein Distributor von Catering- und Hygieneartikeln, wollte herausfinden, wie seine aktuelle Präsenz in den digitalen Medien im Vergleich zu seinen Mitbewerbern abschneidet. Hermsen blickt auf eine 40-jährige Erfolgsgeschichte zurück und wächst in der sich schnell verändernden Verpackungsbranche weiter. Anfang 2026 wird das Unternehmen in seine neuen, modernen Räumlichkeiten umziehen. Trotz seiner stabilen Marktposition denkt Hermsen über die Zukunft nach – eine wichtige Motivation für die Zusammenarbeit mit der HSRW – und bat die Studierenden, Ideen für eine digitale Marketingstrategie und -kampagne vorzuschlagen. Ende Juni 2025 stellten die einzelnen Arbeitsgruppen die Ergebnisse der Geschäftsleitung von Hermsen vorgestellt. Besonders spannend war die Vielzahl kreativer Ideen für Marketingkampagnen und die Nutzung verschiedener digitaler Marketingkanäle.
Joachim Just und Theresa Just-Hermsen, in Vertretung der Geschäftsführung, waren von dem Projekt begeistert und begrüßten die Ideen der Studierenden. Und sie wurden nicht enttäuscht. Mit Blick auf die Veranstaltung sagt Theresa Just-Hermsen:
„Die Studierenden haben viele hilfreiche Ideen eingebracht. Wir haben erkannt, dass wir im Bereich digitales Marketing noch viel zu lernen haben“, und lacht: „Es ist offensichtlich, dass wir keine Experten sind, wenn es um soziale Medien geht. Es ist großartig, dass auch Vorschläge außerhalb der Digitalisierung gemacht wurden.“
Ihre Lernbereitschaft und Wertschätzung für die Erkenntnisse der Studierenden zeugen von ihrer Wertschätzung für das Fachwissen der nächsten Generation.
Weitere studentischen Projekte im Bereich Marketing sind im Rahmen und im Hinblick auf die Lernergebnisse der Marketingkurse bereits als Zusammenarbeit unseres Projekts und Prof. Dr. Marina Gregorić geplant. Es gibt kaum einen anderen Wirtschaftsbereich, in dem sich Methoden und Möglichkeiten so schnell ändern; daher ist es unerlässlich, eng mit dem Bildungswesen und der Realwirtschaft zusammenzuarbeiten. Junge Talente und neue Perspektiven sind für die regionale und internationale wirtschaftliche Dynamik äußerst wertvoll. Unternehmen, die an einer Zusammenarbeit bei Studentenprojekten interessiert sind, können sich gerne an Julia Roelofsen wenden.
