Das Organisationsteam der Klever Birne.

Klever Birne 2026 startet

Der Nachhaltigkeitspreis Klever Birne steht in den Startlöchern. Bereits zum vierten Mal werden clevere Maßnahmen gesucht, mit denen Kleve zukunftsfähig und nachhaltig gestaltet werden kann.

Die Bewerbungsphase startet am 1. Mai 2026. Bis zum 30. Juni 2026 haben Bürger*innen, private Gruppen, Studierende, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Vereine, Start-ups und Institutionen Zeit sich zu bewerben. Erstmals in diesem Jahr wird zudem ein eigener Schulpreis ausgerufen. Dieser wird ermöglicht durch die beiden regionalen Unternehmen FLUXANA GmbH & Co. KG und Omexom Smart Technologies GmbH. Teilnehmen können nicht nur Schulen aus dem Stadtgebiet. Eingeladen zur Teilnahme sind Schulen aus dem gesamten Gebiet des Kreis Kleve – von Aldekerk bis Uedem und von Grundschule bis Berufskolleg.

Der Aufwand für die Bewerbung ist minimal: Auf der Webseite das Anmeldeformular herunterladen, ausfüllen, Bewerbung abschicken und Daumen drücken. Neben drei Preisen, die mit Geldbeträgen in Höhe von 1.000 € bis 2.000 €, und einer Urkunde ausgestattet sind, winkt auch der Gewinn eines Publikumspreises und in diesem Jahr erstmals der Schulpreis für Kreis Klever Schulen, dotiert mit 1.000 €.

Auch wenn Nachhaltigkeit von vielen überwiegend mit Naturschutz gleichgesetzt wird, sind die beiden anderen Nachhaltigkeitsdimensionen soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Effizienz ebenfalls Teil der Klever Birne. Davon zeugen viele der eingereichten Ideen der vergangenen Jahre: Ob Smartphone-Kurs für Senior*innen, eine wirtschaftliche Nutzung der Abwärme aus Biogasanlagen oder wetterfeste Tauschschränke für Haushaltswaren und mehr. Zur Inspiration und Information kann man sich auf der Webseite die Top 10 der vergangenen drei Jahre anschauen.

Anstoß zur Veränderung

Dass die Klever Birne kein Wettbewerb ohne Wirkung ist, sondern Impulse setzt, zeigte erst Anfang des Jahres die Nachricht, dass der Verkauf des Klever Bechers in der Tourist Info der Stadt Kleve startet. Mario Spengler und Joachim Just vom Klever Unternehmen Hermsen GmbH waren 2025 mit ihrer Idee des stadtweiten Mehrwegbechers angetreten, um den Einwegmüllberg zu reduzieren. Die Klever Birne 2025 gewannen zwar andere, aber es wurden wertvolle Kontakte geknüpft und Bestärkung gefunden, die Idee weiterzuverfolgen und schlussendlich zu realisieren.

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