Gemeinsam nachhaltige Stadtentwicklung gestalten auf einer digitalen Plattform, die Bürger*innen, Studierende, Unternehmen und Institutionen miteinander vernetzt – das ist der mini-Klever. Sein Herzstück ist der Ideenmarktplatz, auf dem Ideen für Klimaschutz, Ressourcenschonung oder soziale Projekte vorgestellt und sich Ressourcenpartnerschaften für Materialien, Know-how, oder Finanzierung finden können. Erdacht wurde der mini-Klever von Julia Koch, Younes Al-Cabir, Colin Rusch und Kai Schmid. Sie studieren IBM (International Business Management) an der Hochschule Rhein-Waal. Ihr Ziel: „Wir wollen lokale Unternehmen mit Menschen mit guten Ideen zusammenbringen. Gute Ideen können durch passende Partnerschaften leichter umgesetzt werden. Dadurch wird Nachhaltigkeit greifbar, motivierend und für jeden zugänglich.“
Regionales Matchingportal
Als Studierende ist für sie ein weiterer Aspekt wichtig: der Zugang von Unternehmen und Vereinen zu engagierten Studierenden. Zum Beispiel im Rahmen einer Vermittlung von Mikrojobs. Das sind zeitlich befristete, praxisorientierte Projekte oder kleine Aufgaben, bei denen Studierende ihre Kompetenzen einbringen und zusätzlich weitere Erfahrungen sammeln können.
„Ob ein Marketingprojekt für eine gemeinnützige Initiative, ein Nachhaltigkeits-Check für ein regionales Unternehmen oder Unterstützung von Senior*innen bei digitalen Fragen – es gibt so viele Möglichkeiten, die derzeit nirgendwo gebündelt beworben werden. Der mini-Klever kann hier eine Lücke schließen.“
Angelehnt an bekannte soziale Netzwerke wie zum Beispiel LinkedIn, kann im Mini-Klever ein Profil mit Stärken angelegt werden. Über eine Suchleiste können Kompetenzen gezielt von Unternehmen und weiteren Institutionen gesucht werden. Natürlich können auch Unternehmensseiten erstellt werden.
Zusammen größer werden
Das Team mini-Klever plant den Start mit Studierenden anderer Studiengänge und möchte dann langsam wachsen. „Die Plattform kann mit einfachen Funktionen beginnen, wie z. B. Ideen einstellen und Unterstützer*innen finden, und soll dann schrittweise ausgebaut werden und um neue Features wie die Mikrojobs ergänzt werden“, erläutern die vier jungen Menschen. Mit dem Preisgeld der Klever Birne könne die Plattform technisch umgesetzt, rechtliche Rahmenbedingungen abgesichert und gezielt eine Kampagne gestartet werden, um Klever Unternehmen, Bürgerinnen und Studierende für das Mitmachen zu gewinnen.
„Wir setzen auf aktives Mitwirken und gezielte Verknüpfung lokaler Ressourcen“, betont das Team mini-Klever. So soll gemeinsam Zukunft gestaltet werden, auch ohne hohe Einstiegshürden oder technische Vorkenntnisse.
Neugierig geworden? Dann in den kommenden Wochen bis zur Preisverleihung der Klever Birne am 11. September 2025 die Einzelvorstellungen der diesjährigen Finalist*innen hier auf unserer Webseite oder auf unseren Social-Media-Kanälen anschauen und genauer informieren. Der Zugang zur Preisverleihung ist kostenfrei, allerdings wird um Anmeldung gebeten.
