2 Personen vom Team Klever Becher im Portrait

Klever Birne 2025: Der Klever Becher

Der schnelle Kaffee zwischendurch hat sich längst eingebürgert. Auch Mario Spengler, Mitarbeiter im Qualitätsmanagement der Firma Hermsen GmbH in Kleve, mag den Coffee to go, gerne auch im Mehrwegbecher. Ihn ärgert allerdings, dass jedes Café und jede Bäckerei in Kleve ihr eigenes Mehrwegsystem verwendet. Daher fragte er sich, ob es nicht die Möglichkeit eines stadtweiten gemeinsamen Mehrwegbechersystems statt der vielen Einzellösungen in Kleve gibt. Praktischerweise ist sein Arbeitgeber ein Händler im Bereich Lebensmittelverpackungen und so war der Weg zu einer Lösung nicht weit.

Sparen mit dem Klever Becher

Gemeinsam mit Hermsen Geschäftsführer Joachim Just entwickelte er den Klever Becher: ein in Deutschland produzierter Mehrwegbecher, der in allen teilnehmenden Cafés und Bäckereien befüllt oder ausgetauscht werden kann. Erworben wird er für einmalig €2,00. Dafür gibt es bei jedem Befüllen einen Rabatt von €0,10, da der/die Verkäufer*in die Ausgabe eines Einwegbechers einspart. Für Mario Spengler und Joachim Just zahlt ihre Idee direkt auf mehrere Nachhaltigkeitsziele ein.

„Es wird Müll reduziert, die Mehrwegnutzung unterstützt den nachhaltigen Konsum und die nachhaltige Produktion schont Ressourcen und spart CO2 ein.“

Kleve stärken mit dem Klever Becher

Ihre Idee fördert eine abfallarme Stadt und trägt sichtbar zu einer nachhaltigen Stadtgestaltung bei. „Wir erhoffen uns eine Beteiligung vieler Geschäfte“, so Mario Spengler und Joachim Just. Dadurch entstehe ein Gemeinschaftsgefühl, das die Klever*innen motiviere, Verantwortung zu übernehmen und Teil der Lösung zu sein. Lokale Unternehmen und Verbraucher*innen ziehen an einem Strang für eine saubere Stadt und jede Nutzung werde zu einem kleinen Beitrag für Kleve.

Das Preisgeld der Klever Birne möchten Mario Spengler und Joachim Just für die Beschaffung der ersten Becher einsetzen. Ihr Konzept haben sie bereits mit der Wirtschaft, Tourismus und Marketing GmbH der Stadt Kleve geteilt und hoffen auf Unterstützung aus dem Rathaus. Die Teilnahme am Wettbewerb ist für sie ein Türöffner: Über die Ideen wird bereits im Vorfeld berichtet und gesprochen. Und auch der Abend der Preisverleihung bietet zahlreiche Netzwerkmöglichkeiten. Die beiden sind gedanklich bereits einen Schritt weiter: ein Mehrwegbechersystem für die im Jahr 2029 stattfindende Landesgartenschau in Kleve?

Neugierig geworden? Dann in den kommenden Wochen bis zur Preisverleihung der Klever Birne am 11. September 2025 die Einzelvorstellungen der diesjährigen Finalist*innen hier auf unserer Webseite oder auf unseren Social-Media-Kanälen anschauen und genauer informieren. Der Zugang zur Preisverleihung ist kostenfrei, allerdings wird um Anmeldung gebeten.

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