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Es wird fair im DialogPunkt Kleve

Diese Woche steht die nachhaltige Gemeinschaft im Fokus unseres DialogPunkt Kleve, den wir in Kooperation mit der Stadt Kleve vom 6. bis 28. Juni 2024 veranstalten.

Seit sieben Jahren trägt Kleve den Titel „Fairtrade-Stadt“. Und die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) ist bereits seit 2017 eine zertifizierte Fairtrade-University. „Der DialogPunkt Kleve bietet eine gute Gelegenheit, dieses Engagement auch nach außen zu tragen und die Idee des fairen Handels sowie ein Bewusstsein dafür in der allgemeinen Öffentlichkeit zu verbreiten“, so Pascale van Koeverden, zuständig für den Themenbereich Nachhaltigkeit im Fachbereich Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit bei der Stadt Kleve. Durch den Kauf oder Konsum fair gehandelter Produkte könne jede*r zu einer nachhaltigen und fairen Gemeinschaft beitragen.

Der Bürgermeister trinkt fairen Kaffee

Aber was bedeuten Faitrade Town, Fairtrade University und überhaupt Fairtrade? Fairtrade ist ein nachhaltiges Sozialzertifizierungssystem für fair gehandelte Waren aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Werden bei ihrer Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten, werden sie mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet. Pascale verdeutlicht: „Kurz und knackig: Fairtrade heißt übersetzt gerechter Handel.“ In Deutschland wird Fairtrade von der Initiative „Fairtrade Deutschland e.V.“ vertreten. Als Fairtrade-Town bzw. Fairtrade-University verpflichten sich Städte, wie die Stadt Kleve, und Hochschulen, wie die HSRW, z. B. fair gehandelte Produkte bei Veranstaltungen oder Sitzungen zu verwenden sowie Veranstaltungen zum Thema durchzuführen. Sowohl bei der Stadt Kleve als auch bei der HSRW beschäftigen sich jeweils eine eigens eingerichtete Steuerungsgruppe mit der Koordination der Aktivitäten. Pascale, die auch Mitglied der Steuerungsgruppe für die Fairtrade-Stadt Kleve ist, gibt einen kleinen Einblick in die Zusammensetzung: „In der Steuerungsgruppe, die auch eine Voraussetzung ist, um als Fairtrade-Town zertifiziert zu werden, nehmen verschiedene Personengruppen und Institutionen teil: zum Beispiel Händler, Gastronomen, Parteien und der Eine-Welt-Laden, um nur einige Akteure zu benennen.“

Fairtrade mit dem Glücksrad erklärt

Am Nachmittag des 12. Juni bespielten Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Kleve den DialogPunkt Kleve. Im Gepäck: Ein buntes Glücksrad und faire Produkte, wie Schokolade, Gummibärchen, Tee und Honig. Interessierte Besucher*innen und Passant*innen wurden eingeladen, das Glücksrad zu drehen. So konnten auf spielerische Art die Nachhaltigkeitsziele entdeckt werden, denen sich auch Fairtrade mit seiner Arbeit verschreibt. Denn auf dem Glücksrad sind alle 17 Nachhaltigkeitsziele aufgebracht, Aber nur die Ziele eins bis fünf, sowie acht, zwölf und dreizehn versprachen einen Gewinn, denn das sind die Nachhaltigkeitsziele, zu deren Erreichung auch Fairtrade beiträgt. Konkret: Keine Armut, Kein Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, Hochwertige Bildung, Geschlechtergleichheit, Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Nachhaltige*r Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz. Und hier schließt sich auch der Kreis zur Woche der Nachhaltigen Gemeinschaft: Keine Armut, Kein Hunger, Gesundheit und Wohlergehen sowie Hochwertige Bildung und Geschlechtergleichheit sind gesellschaftspolitische Themen und stehen in dieser Woche im Mittelpunkt.

Aber auch die Verbindung von Fairtrade und Klimaschutz wird im DialogPunkt herausgestellt. Dafür wurden großformatige Poster der Wanderausstellung „Klima und Fairtrade“ aufgehängt. Noch bis zum 28. Juni 2024 können sich Interessenten zu den Öffnungszeiten des DialogPunkts über „Klima und Fairtrade“ informieren.

Weitere Infos

Weitere Informationen zum DialogPunkt Kleve findest Du hier. Alle Veranstaltungen im Überblick siehst Du hier.

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